Quer durch Europa

 

Hiddensee

 Endlich wieder eine Reise... allerdings nur eine Tagesfahrt zur Ostseeinsel Hiddensee.

Bisher war es uns nicht vergönnt, diese schöne Insel zu besuchen. Hiddensee war zu DDR-Zeiten wegen der Nähe zu Dänemark als Grenzgebiet erklärt - nicht jeder durfte in ein Grenzgebiet reisen...

Mit unserem Hausreisebüro starteten wir am 16. Juni 2016 um 04:50 Uhr. Kalt und ungemütlich begann der Tag - die Stimmung dementsprechend. Doch als wir Falkensee verlassen hatten und durch die Landschaft fuhren, traute ich meinen Augen nicht - herrliche Nebelfelder, aufgehende Sonne. Ich war von diesem Anblick fasziniert und habe noch nie so schnell die Kamera ausgepackt...

"Nebel-Movie" klick auf das weiße Dreieck

 


 

 

Von Falkensee über Stralsund nach Schaprode - Weiterfahrt mit einem Motorschiff nach Kloster - Wanderung zum Leuchtturm - zurück nach Kloster - mit der "MS Gellen" nach Schaprode - über Stralsund nach Falkensee  --- der Pin kennzeichnet ungefähr die Lage des Ortes Kloster

 Hafenpanorama in Kloster

 

Wir sind in Kloster angekommen - in dem schmucken Häuschen am Hafen lud eine gemütliche Gaststätte ein... unser Menü: Gebratener Dorsch (köstlich zubereitet) Die reetgedeckten Häuser sind das  touristische Zentrum am  Hafen. Von hieraus führen die Wanderwege um Kloster herum u.a. zum Leuchtturm. Viel Zeit hatten wir nicht - also auf geht´s! 

 Panoramafoto: rechts der Leuchtturm, Blick auf die Ostsee

Insel - Panoramafoto

Die Insel Hiddensee ist Teil des ca. 800 km² großen " Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft."  Die Neulandausbildungen Bessin und Gellen sind eine der letzten naturbelassenen Räume in Deutschland. Hier finden bedrohte Tierarten Zuflucht. Das Futterangebot ist reichlich vorhanden. Die Vegetation auf der Insel besteht meistens aus Kiefern und Dünen, die mit Heidekraut bewachsen sind. Dünen soweit man schauen kann. Weiden und große Wiesen wechseln mit Kiefernwäldchen... Das flache Boddenwasser ist für viele Zugvögel Ruhe- und Rastplatz bevor sie in die nördlichen bzw. südlichen Gebiete fliegen. Gänse und Kraniche sind einige der Zugvögel, die auf der Insel rasten.

Die Insel steigt von Süden nach Norden bis auf 70 m über dem Meer an.

Wanderung zum Leuchtturm

Wildpferde - so wurde uns erzählt

Insellandschaft


auf halber Höhe angekommen...

Blick ins weite land

Wegweiser zum Turm

Leuchtturm

Das Wetter besserte sich, Wolken lösten sich auf, die Sonne meinte es gut...   unsere dicken "Klamotten" waren auf dem Weg zum Turm eher hinderlich...  Den Turm mussten wir aus nächster Nähe sehen und auch hochsteigen... 

Touristen auf dem Weg zum Turm

 


"Leuchtfeuer Dornbusch"

(das ist die amtliche Bezeichnung für den Leuchtturm)

Technische Daten:

  • Standort Kloster-Hochland auf dem "Schluckswiek", Höhe 72 m
  • Baujahr 1887/1888 als Klinkerbau
  • Umbau 1927-1929 Abstützung durch Stahlbetonmantel
  • Turmhöhe 27,5 m
  • Höhe Aussichtsplattform 20,0 m
  • Höhe über NN 99,5 m
  • Stufen 102
  • Kennung/Identifikation 2,4 s hell - 7,6 s dunkel
  • Sichtweiten weiß 45 km (24,9 sm), ,rot 38 km (21,3 sm)
  • (Text von einer Tafel am Turm übernommen)


 

 

In einer Höhe von 94,7 m wird das Leuchtfeuer (Sektorenfeuer) gesendet. Der Beleuchtungsapparat ist eine Halogenmetalldampflampe. Zu sehen sind die Fresnellinsen (1822 von A. Fresnel/Franzose erfunden und für Leuchtturme gebaut)

Rundblick vom Turm

Blick vom Leuchtturm auf die Boddenlandschaft

kurzes Video:  Wanderwege...


Durch eine Reisegruppe aus Prag bin ich auf diesen Panoramablick aufmerksam geworden...  

zurück zum Ort Kloster

Kloster

Hiddenseer Fischer-Compagnie - Künstlerhaus

das sind die berühmten "Blauen Häuser" auf Hiddensee

hohe Hecken verdecken die Häuser - wahrscheinlich so gewollt...

zurück in Kloster 

(Leider haben sich ein paar Schmutzpartikel auf dem Filter der Kamera gesammelt, die die Qualität etwas beeinträchtigen...)

 Schaprode - Touristenparkplatz

 am Hafen von Schprode - hier wartet unser Reisebus  - halb in der Nacht sind wir zu Hause...

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