Quer durch Europa

 

Ein Tag in Magdeburg

 

Seitenansicht von Norden

 

 

 

 

Dom zu Magdeburg -

      das Wahrzeichen der Stadt

 

 

 

 Mit unserem hauseigenen Reiseunternehmen haben wir in 2017 Magdeburg an einem Tag erkundet...ein Mamuttag mit bleibenden Eindrücken 


Dom zu Magdeburg St. Mauritius und Katharina - das ist der offizielle Name des Doms. Die Kirchenglocken des Doms hängen im Nordturm. Von der einst 10-15 mittelalterlichen Glocken sind noch 5 erhalten. Die Glocke Susanne wiegt 9 Tonnen.

                                               Historie

- 937 gründete Otto I. der Große das Kloster St.-Mauritius. Damit begann die Entstehung des Magdeburger Doms. 

- der Dom ist evangelische Pfarrkirche der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland  

- Der Dom wurde ab 1207 gebaut - es ist der erste gotische Kathedralenbau auf deutschem Boden

- 1363 wurde der Dom geweiht

- Der Dom ist auch Grabkirche Otto des Großen, erster Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und seiner ersten Frau, Königin Editha.

- Der Bau des gotischen Neubaus der Kathedrale dauerte von 1209 bis zur Vollendung der Türme im Jahre 1520 --> 300 Jahre!!

- Jährlich besuchen rund 100.000 Touristen den Dom

- Seit 2005 ist der Turm begehbar

 

Innenansichten des Doms

das monumentale Bauwerk im Foto festzuhalten und dabei Schönheit und Größe zu dokumentieren, erwies sich als äußerst schwierig - die hier ausgestellten Bilder vermögen nur einen wagen Eindruck zu vermitteln.

Im Dom befinden sich heute vier Orgeln: Die Querhausorgel, die Truhenorgel, die Orgel der Firma Glatter-Götz und die Hauptorgel der Firma Schuke, Potsdam. 

Innenansicht - seitlicher Teil

Innenansicht - Hauptschiff

Blick in den Dom - im Hintergrund die gotische Skulptur

Epitaph - eine der schönsten gotischen Skulpturen im Inneren des Doms

Epitaph - eine der schönsten gotischen Skulpturen im Inneren des Doms

 Sarkophag der Königin Editha (910-946), erste Gemahlin Otto des Großen. Zur Hochzeit schenkte er ihr die Stadt Magdeburg

Magdeburger Ehrenmal (von Ernst Barlach, von 1929. Gedenken an die Oper im Ersten Weltkrieg

Aufgang zur Kanzel

Tür zur Kanzel

Blick in einen Seitengang 

Seitengang

Fenster neben der Hauptorgel

 

 

Hauptorgel auf der Westempore

In 2006 wurde mit dem Bau der Orgel begonnen, 2008 erfolgte die Einweihung. Kosten 3,8 Mio DM.                    Die Orgel ist 14,75 m hoch; 10,75 m breit, 9,14m tief. Gewicht: 37 Tonnen. Bestückt mit 93 Register, 6139 Pfeifen, die über vier Manuale und ein Pedal gespielt werden.

         


 

Rund um den Domplatz

Hauptpostgebäude

Platz vor dem Dom, rechts Landtag

Landtag am Domplatz (bürgerlich-barocke Fassade)

Portal

moderne Industriebauten, im Hintergrund das rosafarbene Gebäude ist das Hundertwasser-Haus

Blick auf den Landtag von Sachsen-Anhalt - bürgerlich-barocke Fassade. Umbau zum Sitz des Landesparlaments kostete 44,89 Mio € (nachzulesen in Broschüren)

Die Steinplatten erinnern an historische Ereignisse

Gründung des Moritzklosters zu Magdeburg

modernes Wohnen gegenüber dem Kloster

Hotel  in der Nähe des Klosters

Kirche St. Sebastian - Hauptkirche des Erzbischöflichen Kommissariats seit 1949 

Stadtwappen auf einem Gullideckel

 

Jahrtausendturm im Elbauenpark 

Der Elbauenpark ( 90 ha großes Gelände an der Elbe) zählt zu den schönsten Gärten in Deutschland und besticht durch die Vielseitigkeit der Gartenkunst und das umfangreiche Freizeitangebot. Zu jeder Jahreszeit offenbaren sich neue Einblicke in die Natur. Der Park wurde zur 25. BUGA 1999 umgestaltet.

 


Wir (Männe und ich) sind mit dem Shuttle zum Elbauenpark gefahren, um den Jahrtausendturm zu erkunden. Im Kampf mit dem Wind haben wir uns auf der 450 m langen Außentreppe bis zur Spitze gekämpft und wurden mit herrlichen Aussichten auf Magdeburg und den Elbauenpark belohnt


 Elbauenpark und Blick auf Magdeburg

 Die Elbe durchfließt den Elbauenpark

Elbauenpark am 25. Oktober 2017

Elbauenpark

Windkrafträder am Stadtrand

Industriegebiet an der Elbe

Magdeburger Skyline mit Dom und Kathedrale St. Sebastian

Die größte Attraktion im Elbauenpark ist der Jahrtausendturm

ein Blick in den Jahrtausendturm

 

Das Bauwerk, eine Holzkonstruktion mit Folienbespannung, ist 60 m hoch und                 einmalig in der Welt.

Präsentiert wird eine Ausstellung über 6.000 Jahre Menschheitsgeschichte auf einer Fläche von 8030 m²

"der Mensch erkaltet schneller als der Planet"...


 Darstellung der Menschheitsgeschichte

Blick von der höchsten Ebene in den Turm

mit dem Foucaultschen Pendel kann die Erdrotation anschaulich nachgewiesen werden

Ein Foucaultsches Pendel

 ist ein langes Fadenpendel mit einer großen Pendelmasse, mit dessen Hilfe die Erdrotation anschaulich nachgewiesen werden kann.

Am 3. Januar 1851 führte der französische Physiker Jean Bernard Lèon Foucault im Keller seines Hauses einen Versuch durch, bei dem er ein zwei Meter langes Pendel in Bewegung setzte. Es pendelte dicht über dem Boden und schien dabei im Verlauf der Zeit seine Richtung zu ändern. 

Da eine äußere auf das Pendel einwirkende Kraft auszuschließen war, war es nicht das Pendel, sondern der Boden (also die Erde), der seine Richtung änderte.    (Text aus einem Prospekt)


 

 Wissenschaftliche Erkenntnisse (fotografiert im Turm)





 

 

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