Quer durch Europa

 

 

Vom 7. bis 13. September 2015 hatte ich das große Glück, mit einer kleinen netten Falkenseer Reisegruppe und unserem "Haus-Reisebüro" wieder nach Österreich zu fahren. Ziel und Ausgangspunkt unserer Touren in die nähere und weitere Umgebung war Imst am Fuß der Lechtaler Alpen. Nach einer angenehmen neunstündigen Fahrt (mit entsprechenden Pausen) kamen wir  gegen 17 Uhr in Imst an. Unterkunft im Hotel "Hirschen".

 

 Imst liegt inmitten einer fantastischen Bergwelt am Fuße der Lechtaler Alpen (zwischen 2000-2800 m hoch) im oberen Inntal.

Schon in der Bronzezeit wussten die Menschen die fruchtbare Ebene des Inntals zu nutzen und zu besiedeln. Erste urkundliche Erwähnung in 763 - als "hervorsprudelnde Quelle" bezeichnet. 1898 erhielt Imst Stadtrecht. Ca. 9000 Einwohner leben derzeit in Imst.

 

 Reisetagebuch Imst und Umgebung

Bevor zum Abendessen geladen wurde, habe ich mir Imst von "oben" angeschaut

Der Spitzturm der Kirche ist der höchste Turm in Tirol

Katholische Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt"

                                            daneben das Hotel "Hirschen"


auf Imst geschaut

die Turmspitze - das markante Zeichen von Imst


Stadtrundgang






Hotel Stern, ein beliebtes Haus in Imst.

Johanneskirche in Imst (wurde 1274 erstmals urkundlich erwähnt)

 Innenansicht -  vermutlich eine Spitalkirche mit barocken Seitenaltären

Hotel Hirschen   

das war das Quartier der Reisegruppe - ein gemütliches, allen Ansprüchen genügendes Hotel

Speisesaal  im Hotel Hirschen in Imst

 ländlich-gemütlich - der Gang führt zu den Gästezimmern

 Kloster der Barmherzigen Schwestern (Rokokobau) 

 der moderne Bau passt so gar nicht in das historische Stadtbild 

Bekannt ist Imst auch durch die Gründung des ersten SOS-Kinderdorfes durch Herrmann Gmeiner - Skulptur "Gmeiner breitet seinen Schutzmantel über die Kinder aus".

1951 wurde das erste SOS-Kinderdorf in Imst eröffnet. Besuchen kann man das SOS-Kinderdorf nicht - der Ablauf im Kinderdorf soll nicht gestört werden - verständlich. Die Erdkugel symbolisiert das Netzt der SOS-Kinderdörfer

 Schutzengelbrunnen am Eingang zur Rosengartenschlucht - meist sind die Brunnen Heiligen gewidmet

Trinkbrunnen - die Brunnen dienten einst der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser - bis ins 19. Jh. gab es keine zentrale Wasserversorgung in Imst. Heute prägen 35 Trinkbrunnen das Stadtbild - das Wasser schmeckt vorzüglich und wird zur Trinkkur empfohlen


Outdoor-Area im Ötztal



der Outdoor-Sport vor einer malerischen Bergkulisse erfreut sich insbesondere bei jungen Leuten immer größerer Beliebtheit - für den ultimativen Adrenalin-Kick gibt es hier wohl keine Grenzen

Mutige springen am Pendelseil im höchstgelegenen Hochseilgarten Österreichs

Surf Slide Wasserrutsche - 18 m hoch und 35 m lang


Durch die Rosengartenschlucht

der Gruppenausflug ins Ötztal war gegen 12 Uhr beendet - was lag näher, als die "Stiefel zu spornen" und die Rosengartenschlucht zu erkunden... Rucksack vollgestopft mit Kamera, Wasserflasche, Regenschutz, Proviant und Wanderkarte.

Der Einstieg beginnt am Bergl, einer Felsformation, die vor 26.000 Jahren entstanden ist. Die Rosengartenschlucht durchschneidet Riffkalk (vor mehr als 230 Millionen Jahr hier abgelagert). Die feucht-kühlen Bergwände sind nur wenig bewachsen. In den kleinsten Nischen wachsen genügsame Pflanzen wie Alpenrosen, Weiden und Vogelbeere...

Vom Hotel bis zum Einstieg in die Schlucht benötigte ich 30 Min zu Fuß quer durch die Stadt... Ich wusste, was mich erwartet: ein anstrengender Spazier- und Klettergang entlang des Schinderbachs. Es war ein Höhenunterschied von ca. 200 m zu überwinden, auf einer Strecke von 1,5 km. Die Sonne schien, angenehme Temperaturen - los geht´s...

                Einstieg in die Schlucht - hier beginnt meine erste Erkundungstour durch die Rosengartenschlucht

die Wege sind zwar gesichert, aber steinig und rutschig

Wasserfall in der Schlucht

wild-romantisch - Rückblick auf den Weg am Fels

das Felsenloch interessierte mich - aber zu gefährlich ohne Sicherung

 ab und an war der Blick frei auf Imst

Industriegebiet Imst

 Das Wahrzeichen von Imst - die Kirchturmspitze

festhalten - nur nicht ausrutschen...

Wasserfälle überall in der Rosengartenschlucht

"Bergwächter" schaut auf die Stadt Imst

hier hieß es: Kopf einziehen und bücken

der "Ausgang" nach Imst führt über die hintere Brücke


Gemsensafari zum Hahntennjoch

Das Hahntennjoch ist ein Gebirgspass (Seehöhe 1894 m), der das Obere Inntal mit dem Tiroler Lechtal verbindet. Oberhalb der Maldonalm machen wir Rast und hoffen, die Gemsen zu sehen. Zunächst schauten wir nur in Nebelschwaden, die sich malerisch über den Gebirgspass legten...


08,30 Uhr - die Berge sind nebelverhangen und kalt ist es auch. Ein Jaga-Tee mit Frühstück schafft Wohlbehagen... hätte ich auch einen Jaga-Tee getrunken, wären mir wohl diese Bilder nicht geglückt



Nebelfelder und Wolken - eine fotogene Kombination

dicke Nebelwolken

im Tal die Maldonalm

die Schönheit der Berglandschaft wird sichtbar

die Nebelfelder haben sich aufgelöst

Die Sonne verdrängt die Nebelschleier

gegen 09,24 ist die Sicht auf die Berge frei

endlich - die Gemsen sind zu sehen - drei braune Punkte in der unteren Bildmitte          ---------------------------------------

Hoch über der Maldonalm stehen die Gemsen, so die Auskunft eines Alpenkenners. Es war sehr schwierig die Tiere zu orten - wohin sollte man schauen - der Blick ist nicht geschult.

Mit Hilfe des Alpen-Jägers gelang mir ein Foto (siehe unten). Durch das Spektiv des Jägers sah man die Gemsen sehr deutlich. Mein 300er Teleobjektiv ist eben nicht ausreichend auf eine Entfernung von geschätzten 800 m Luftlinie





nächste Seite: Kloster Stams & Rechenpass