Quer durch Europa

 

 

 Die Kylemore Abbey ist die älteste irische Benediktinerinnen Abtei. Die Nonnen mussten auf Befehl des Königs von Belgien nach Dublin umziehen und fanden nach weiteren Umzügen in dem 1665 gegründeten Kloster ihren Niederlass und gründeten ein Mädchenpensionat, was in der Welt berühmt war.  (In Dublin galten zu dieser Zeit noch antikatholische Gesetzt)

 In 2010 musste die internationale Internatsschule geschlossen werden. Uns wurde gesagt, dass noch sieben Nonnen im Alter zwischen 60 und 80 Jahren in der Abtei leben und arbeiten. Die Mutter Oberin soll 92 Jahre alt sein (das war 2013 als wir die Abtei besuchten). Die Nonnen gaben Musikunterricht, bewirtschafteten eine eigene Farm und stellten Handgemachte landwirtschaftliche Produkte her, die auch verkauft wurden. Ob dem noch so ist...?

Wer erbaute das Schloss? - Wir haben eine rührende Geschichte erfahren, die ich hier mit eigenen Worten wiedergeben möchte: Mitchell Henry (1826-1910), Doktor, Großindustrieller, Politiker und Pionier baute in der Wildnis ein Schloss aus Liebe zu seiner Frau (1829-1874). Er setzte sich für viele Verbesserungen für die irische Bevölkerung ein, errichtete auf dem Gelände eine Schule für die Kinder seiner Pächter, reduzierte die Miete in schweren Zeiten. Das Schloss erhielt Elektrizität aus Wasserkraft. Sein Sohn rief eine eigene Feuerwehr ins Leben - einmal brannte es, in der Feuerwache...

Heute kümmert sich die "Kylemore Tourism Ltd." um die Leitung und Pflege des Anwesens

 Das Schloss liegt malerisch zwischen bewaldeten Berghängen am Ufer des Lough Pollacappul - es ist das am meisten fotografierte Objekt Nordirlands 




meine Freundin (verst.2020) grüßt von den Zinnen des Schlosses - ich erinnere mich gern an diesen fröhlichen Augenblick






 



den Touristen wird ein kleiner Einblick die Räumlichkeiten des Schosses gewährt

 


 Aus Zeitgründen war es mir nicht möglich den berühmten Walled Garden (ummauerter Garten) anzuschauen.  

 gut erhaltene Außenanlagen laden zum Spaziergang ein - leider war die Zeit wieder einmal nicht ausreichend...




in dieser Kapelle haben Mitchel Henry und seine Gattin die letzte Ruhe gefunden. Mitchel Henry ließ diese Kapelle für seine vor ihm verstorbene Frau errichten.






Zur Übernachtung fahren wir nach Galway, einer Hafenstadt an der irischen Westküste am Atlantischen Ozean

karge irische Landschaft

Nach der Quartierszuweisung zog es mich an den Atlantik - wegen des starken Sturms traute sich niemand aus unserer Reisegruppe aus dem Haus - ich hab es gewagt und wurde mit einem herrlichen Sonnenuntergang belohnt... 


 Athlone  


am  17. Oktober fahren wir nach Athlone, einer Kleinstadt mit rd. 15.000 Einwohnern. 

Athlone ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und war auch in der Vorzeit ein wichtiger Übergang über den Shannon River. 

Bis nach Dublin sind es 130 km. 


Blick von der Burg auf die Stadt

kurzer Schwenk vom Athlone Castle auf die Stadt


Athlone Castle - gebaut als Verteidigungsobjekt - heute Aussichtspunkt und Touristenzentrum -  Teile der einstigen Burg sind noch gut erhalten


modernes Athlone

die unkomplizierte Verkabelung hat mich als Techniker schon sehr erstaunt...  

Einkaufspassage

 Die Brücke über den Shannon ist eine der ältesten Brücken Irlands - erbaut 1757. Die Brücke verbindet Athlone mit dem Örtchen Shannonbridge (200 Einwohner). Als Napoleon in Europa wütete, haben die Briten die Shannon Bridge stark befestigt.

über die Brücke zum Örtchen Shannonbrigde mit 200 Einwohnern...


"Peter und Paul"

Am Westufer des Shannon River liegt die Kathedrale "Peter und Paul", die wir uns auch anschauen...

ein Blick in die wunderschöne Church (Kirche)

"Peter und Paul"




"Mein Herr ist mein Hirte"




 

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